IN KÜRZE

von Redaktion

Der englische Musiker Noel Gallagher (56) hat sein Herz an Berlin verloren. „Jedes Mal wenn ich dort bin, entdecke ich etwas Neues“, sagt er. Er habe seine deutsche Lieblingsstadt noch nicht vollständig erkundet, aber gerade das mache sie so spannend für ihn. „Das Nachtleben ist großartig. Und die Stadt scheint ein Magnet für interessante Leute zu sein.“ Gallagher war gemeinsam mit seinem Bruder Liam Kopf der Britpop-Band Oasis und gilt als begnadeter Songschreiber. Seit zwölf Jahren ist er mit seiner eigenen Band, den High Flying Birds, unterwegs. Am Freitag erschien das Album „Council Skies“.

Sein deutscher Kollege Matthias Reim (65) hat aus seiner Millionenpleite gelernt. Er könne mit viel Geld „wunderbar leben, aber auch nahezu ohne“, sagte er dem „Spiegel“. Das habe er gemerkt, „als ich insolvent war“. Wenn heute jemand mit ihm Geschäfte machen wolle, frage er seinen Bruder um Rat, der als Banker arbeite. Zuletzt habe er ein Angebot gehabt, in eine Solarenergie-Farm zu investieren – „mein Bruder hat gesagt: Du hast davon keine Ahnung, Finger weg“. In den 90er-Jahren war Reim mit Schlagern wie „Verdammt, ich lieb’ dich“ Multimillionär geworden. Durch Investitionen in Ost-Immobilien und dubiose Firmen häufte er 26 Millionen Mark Schulden an. Heute ist er schuldenfrei.

Im Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel hat Erzbischof Georg Gänswein am Sonntag einen Gottesdienst gefeiert. Neben mehreren hundert Teilnehmern waren auch zahlreiche Journalisten gekommen. Es handelte sich um den ersten öffentlichen Auftritt Gänsweins nach Medienberichten, wonach Papst Franziskus ihn angewiesen habe, bis zum 1. Juli in sein Heimatbistum Freiburg zurückzukehren. Der ehemalige Privatsekretär von Papst Benedikt XVI. galt lange als einer der einflussreichsten Deutschen im Vatikan. In Bochum wurde er mit Applaus begrüßt.

Die aktuell hohen Ticketpreise für große Konzerte findet Comedian Atze Schröder verrückt. „Die Preise sind teilweise total unverschämt und durch nichts zu begründen“, sagte er. Gerade in Inflationszeiten sollten arrivierte Künstler ihre Tickets günstig halten: „Geld haben die sowieso alle genug.“ Man könne die Produktion auch verkleinern und dadurch die Ticketpreise niedriger halten. Seit Anfang des Jahres mache er das bei seiner eigenen Tour so.

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