Berlin – Angesichts von Coronakrise, steigenden Lebenshaltungskosten, Prüfungsdruck und Zukunftsängsten geht es Studierenden nach einer Umfrage heute deutlich schlechter als vor der Pandemie.
Mehr als jede und jeder Dritte ist burnoutgefährdet, wie aus dem gestern in Berlin veröffentlichten Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) hervorgeht. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte im Januar 2023 rund Tausend Studierende zu ihrer Gesundheit. Mit 68 Prozent geben zwei Drittel an, in den vergangenen zwölf Monaten durch Stress erschöpft gewesen zu sein oder es aktuell zu sein. 2015 waren dies 44 Prozent. Mit 55 Prozent klagt mehr als die Hälfte der Befragten über Kopfschmerzen, nach 47 Prozent 2015. Insgesamt fühlen sich 37 Prozent der Studierenden stark emotional erschöpft. In einer Studie von 2017 gaben dies noch 25 Prozent an. Emotionale Erschöpfung gehört zu den Leitsymptomen für drohenden Burnout.