Erneut sind gestern Millionen Griechen und Touristen in einer Art Vorhölle aufgewacht: Diesige, verqualmte Luft noch Hunderte Kilometer von den Bränden entfernt, ein von Rauchschwaden verdeckter Himmel und die Sonne lediglich als kleiner leuchtender Punkt am Horizont erwarteten sie. Den fünften Tag in Folge kämpft das Land gegen gewaltige Vegetationsbrände. Vor allem die Feuerfronten im Nordosten breiteten sich noch weiter aus, aber auch nahe Athen kämpften Feuerwehr und Freiwillige verzweifelt gegen die Flammen an. Der Zeitung „Kathimerini“ zufolge sollen bis zu 80 Prozent der Fläche Griechenlands von Rauchwolken bedeckt gewesen sein. Laut Wetterdienst zog der Rauch vom Nationalpark Dadia im Nordosten mehr als 950 Kilometer weit bis zum Ionischen Meer. epa/dpa/afp