Keine Hoffnung für vermisste Seemänner

von Redaktion

Helgoland – Nach dem Zusammenstoß von zwei Frachtschiffen in der Nordsee bei Helgoland ist die Suche nach den vier vermissten Seeleuten eingestellt worden. Das Havariekommando geht mittlerweile vom Tod der vier Männer aus. Für die Vermissten gebe es keine Hoffnung mehr, sagte der Leiter des Havariekommandos, Robby Renner. Die Wetterbedingungen hätten sich in der Nacht leicht verschlechtert. Bei Regenschauern und Windstärke sechs waren die Wellen zwischen zwei und drei Metern hoch, wie der Sprecher sagte. Die Nordsee hat demnach an der Unglücksstelle eine Wassertemperatur von etwa zwölf Grad. Auch ein Tauchroboter konnte keine Lebenszeichen in dem Wrack der „Verity“ entdecken. Es hätten keine Menschen erkannt werden können, sagte ein Sprecher des Havariekommandos.

Artikel 9 von 10