Eisbären magern ab

von Redaktion

Kaum ein Tier steht so für die Folgen der Klimaerwärmung wie der Eisbär – und tatsächlich machen längere eisfreie Phasen in der Arktis den Raubtieren schwer zu schaffen. Das zeigt eine aufwendige Studie, für die Forschende 20 Eisbären in Kanada über Wochen genau beobachtet haben. Dabei stellte das Team um Anthony Pagano vom Alaska Science Center fest, dass die Eisbären zwar auch an Land auf Futtersuche gehen, dabei aber weniger erfolgreich sind und an Gewicht verlieren. Der Klimawandel führt in der Arktis zum Rückgang des Meer- eises. Für die Eisbären ist das ein Problem, weil sie auf dem Eis vom späten Frühling bis zum Frühsommer Robben jagen, die zu dieser Zeit ihre Jungtiere zur Welt bringen. Da sich das Meereis seit Jahren zurückzieht, verbringen Eisbären mittlerweile 130 Tage im Jahr an Land. dpa

Artikel 3 von 10