Vor mehreren Konzerten von Taylor Swift (34) in Liverpool wollen Wissenschaftler mit einer Konferenz das Werk des US-Superstars unter die Lupe nehmen. Beim sogenannten Tay Day am 12. Juni sollen Forscherinnen und Forscher aus ganz Europa, aber auch Fans und Studierende sich an einem Symposium „zur Auseinandersetzung mit dem kulturellen Phänomen Taylor Swift“ beteiligen, wie die Universität Liverpool mitteilte. „Der musikalische, soziale und wirtschaftliche Einfluss von Taylor Swift ist unbestreitbar, und deshalb freuen wir uns sehr darauf, ein Gespräch darüber zu beginnen, wie Taylor sowohl Miss Americana als auch eine Antiheldin ist, um ihren Stil und ihre wildesten Träume zu verstehen und über ihren Ruf zu sprechen“, teilte die Uni mit. „Miss Americana“ ist der Titel einer Netflix-Dokumentation über Swift.
Das spanische Königspaar feiert heute seinen 20. Hochzeitstag. Aus diesem Anlass veröffentlichte das Königshaus in Madrid mehrere Bilder von König Felipe VI. (56) und Königin Letizia (51), sowie der beiden Töchter, Kronprinzessin Leonor (18) und Infantin Sofía (17), bei einem Spaziergang in den Gärten des Königlichen Palastes im Westen der Hauptstadt. Ob und wie Felipe und Letizia das Ereignis feiern werden, wurde nicht mitgeteilt. Aus der wöchentlichen Agenda der „Casa Real“ geht hervor, dass beide am Mittwoch keine öffentlichen Termine haben. Die Heirat des damaligen Kronprinzen mit der bekannten TV-Journalistin war am 22. Mai 2004. Gut zehn Jahre später, im Juni 2014, bestieg Felipe den Thron, nachdem sein Vater Juan Carlos im Zuge verschiedener Skandale abgedankt hatte. Mit ihrem vorbildhaften Verhalten hätten Felipe und Letizia die vorher von Korruptions- und anderen Affären erschütterte spanische Monarchie gerettet, stellten viele Medien dieser Tage erneut fest.
Prinz Harry (39) und weitere britische Prominente haben bei ihrem juristischen Vorgehen gegen den Verlag News Group Newspapers (NGN, „The Sun“) wegen illegaler Informationsbeschaffung einen Rückschlag erlitten. Die Klage darf nicht auf den damaligen Verlagschef Rupert Murdoch ausgeweitet werden, wie ein Gericht in London am Dienstag entschied. Der Richter sagte, die Klagen gegen prominente Ziele wie Murdoch und andere NGN-Führungskräfte würden den Fall nicht wesentlich voranbringen. NGN begrüßte das Urteil. Dem Verlag gehörte das Revolverblatt „News of the World“. Die Wochenzeitung wurde 2011 eingestellt angesichts zahlreicher Anschuldigungen, dass Reporter die Telefone von Prominenten, aber auch anderer Menschen gehackt hätten. Die Anwälte der Prominenten hatten argumentiert, Murdoch habe schon 2004 über illegale Aktivitäten Bescheid gewusst.