Großbrand im Hamburger Hafen

von Redaktion

Hamburg – Dunkle, dichte Rauchwolken sind am frühen Donnerstagmorgen über den Hamburger Süden gezogen. Die Rauchentwicklung war dabei so stark, dass die Bevölkerung gewarnt und der Verkehr an Land und auf dem Wasser eingeschränkt werden mussten. Der dunkle Qualm war von einem Schrotthaufen ausgegangen, der am Donnerstag gegen vier Uhr morgens aus zunächst unbekannter Ursache in Brand geraten war. Auf rund 600 Quadratmetern stand nach Angaben der Feuerwehr Metallmüll auf einem Firmengelände in Flammen. Die Polizei – konkret das Landeskriminalamt – wolle im Anschluss an die Löscharbeiten mit den Ermittlungen beginnen, um herauszufinden, wie das Feuer zustande kam. Mehr als vier Stunden war die Feuerwehr mit mehr als 80 Männern und Frauen im Einsatz. Verletzt wurde bei dem Brand nach Polizei- und Feuerwehrangaben niemand. Auswirkungen hatte das Feuer dennoch: So ist im Bezirk Harburg unter anderem der Schiffsverkehr auf der Süderelbe eingeschränkt worden.

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