Die US-Rapperin Nicki Minaj ist Medienberichten zufolge am Amsterdamer Flughafen Schiphol wegen des Besitzes weicher Drogen festgenommen und nach Zahlung einer Geldstrafe wieder freigelassen worden. Die Sängerin veröffentlichte am Samstag Bilder in Onlinediensten, wie sie von Beamten befragt wird. Die Polizei bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass sie eine 41-jährige US-Bürgerin in Gewahrsam genommen habe, wollte aber Minajs Identität nicht bestätigen. „Wir bestätigen nie die Identität einer inhaftierten Person, aber ich kann bestätigen, dass wir eine 41-jährige Frau festgenommen haben, die im Verdacht steht, weiche Drogen in ein anderes Land exportieren zu wollen“, sagte Robert Kapel, Sprecher der Militärpolizei. Die Befragung dauere noch an, fügte er hinzu. Später sagte Kapel AFP, die Verdächtige sei nach Zahlung einer „angemessenen“ Geldstrafe laufen gelassen worden. „Es gibt keinen Grund für uns, sie noch länger in Gewahrsam zu halten. Wir haben alle Informationen für unsere Akte. Fall abgeschlossen“, sagte er. Minaj erklärte im Onlinedienst X, die Behörden hätten ihr mitgeteilt, sie hätten Cannabis in ihrem Gepäck gefunden. Der Rapperin zufolge gehörten die Drogen einem ihrer Sicherheitsmitarbeiter.
Der britische Thronfolger Prinz William hat sich am Samstag beim Pokalfinale des englischen Fußballverbands FA gezeigt. Der 41-Jährige schüttelte den Spielern von Manchester City und Manchester United vor Anpfiff die Hände, bevor er auf der Tribüne Platz nahm. Begleitet wurde er von seinem ältesten Sohn Prinz George (10). Der Auftritt ist einer der wenigen, die das Königshaus wegen der Parlamentswahl am 4. Juli nicht verschoben hatte. Der Prince of Wales, wie sein Titel inzwischen lautet, ist FA-Präsident. Er selbst ist glühender Anhänger des Birminghamer Clubs Aston Villa. William hatte sich in diesem Jahr aber auch wegen der Erkrankung seiner Frau, Prinzessin Kate rar gemacht.
Der Prozess gegen US-Schauspieler Alec Baldwin wegen fahrlässiger Tötung ist nach der Abweisung eines Antrags zur Einstellung des Verfahrens weiterhin für Juli geplant. Das Gericht in Santa Fe im Bundesstaat New Mexico wies am Freitag den Antrag der Verteidigung zurück, die unter anderem Formfehler moniert hatte. Nach dem Tod einer Kamerafrau im Oktober 2021 durch einen Schuss-Vorfall am Set des Westerns „Rust“ war Baldwin im vorigen Januar angeklagt worden. Er plädierte wenig später auf „nicht schuldig“. In einem separaten Prozess war die Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed, die am Set von „Rust“ für Waffensicherheit zuständig war, wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen und zu 18 Monaten Haft verurteilt worden.