Ist stark gefährdet: der Borneo-Zwergelefant. © Rafsan/afp
Gland – Der Raubbau des Menschen an der Natur zerstört den Lebensraum der Borneo- Zwergelefanten. Es gebe nur noch 1000 Exemplare in der Wildnis, berichtete die Weltnaturschutzunion in Gland bei Genf. Sie hat die Borneo-Zwergelefanten (Elephas maximus borneensis) erstmals als eigenständige Unterart des Asiatischen Elefanten untersucht und auf der Roten Liste der bedrohten Arten als stark gefährdet eingestuft. Die Tiere leben im Norden Borneos in Gebieten Malaysias und Indonesiens. Der Lebensraum der Elefanten wurde erst durch Waldrodungen, dann durch den Bau von Siedlungen sowie das Anlegen von Plantagen und Bergwerken zerstört. Wenn die Tiere auf der Suche nach Nahrung auf Felder oder in Siedlungen liefen, würden sie oft getötet.
Auf Gran Canaria stünden die Gran-Canaria-Rieseneidechse (Gallotia stehlini) und der Gestreifte Kanarenskink (Chalcides sexlineatus) unter Druck, hieß es auch. Bedroht würden sie von der Kalifornischen Kettennatter, die vor rund 25 Jahren auf der Insel eingeschleppt wurde. Die Bestände der beiden heimischen Echsenarten seien seit 2014 um mehr als die Hälfte geschrumpft. Auf Ibiza ist das Überleben der Pityusen-Eidechse stark gefährdet.