Bei seiner Klage gegen den Verlag der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ wegen illegaler Informationsbeschaffung hat Prinz Harry einen Rückschlag erlitten. Ein Richter in London ordnete an, dass der jüngere Sohn von König Charles III. erklären müsse, warum zahlreiche Nachrichten und Dokumente gelöscht worden seien, die mutmaßlich wichtig für den Rechtsstreit mit News Group Newspapers (NGN) seien. Das berichteten britische Medien am Freitag. Dabei geht es um Chats von Harry mit J.R. Moehringer, dem Ghostwriter seiner Autobiografie „Reserve“. Der 39-Jährige wirft NGN vor, etwa mithilfe des Abhörens von Mailboxen illegal private Informationen über ihn seit dem neunten Lebensjahr gesammelt zu haben. Das weist der Verlag zurück. Der Prozess soll im Januar 2025 beginnen. Richter Timothy Fancourt sagte den Berichten zufolge, es gebe Beweise dafür, dass „eine große Anzahl potenziell relevanter Dokumente“ und vertraulicher Nachrichten zwischen Harry und J.R. Moehringer „irgendwann zwischen 2021 und 2023 vernichtet wurden“. Damals war die Klage bereits anhängig. Fancourt entschied, eine umfassendere Durchsuchung von Harrys Laptop sowie SMS und Whatsapp-Nachrichten sei erforderlich, um die Kommunikation zwischen 2005 und Anfang 2023 zu untersuchen.
In Erinnerung an ihren 2023 gestorbenen Co-Star Matthew Perry schaut sich die US-Schauspielerin Lisa Kudrow Folgen der gemeinsamen Erfolgsserie „Friends“ noch einmal an. Früher habe sie das nie gemacht, sagte die 60-Jährige dem „Hollywood Reporter“. „Ehrlich gesagt war ich dazu nicht in der Lage, weil es zu peinlich ist, sich selbst anzuschauen. Aber wenn es um Matthew geht, dann ist es in Ordnung. Und es geht darum zu feiern, wie lustig er war – und so will ich mich an ihn erinnern.“
Dieter Bohlen liebt Mallorca, ist aber kein Freund des Ballermanns. „Ich persönlich meide den Ballermann und war noch niemals dort. Ohnehin finde ich auch das Party- und Nachtleben im Inselosten viel besser“, sagte der Musiker, Produzent und „Deutschland sucht den Superstar“-Juror im Interview mit dem „Mallorca Magazin“. Den derzeit rapide zunehmenden Verdruss der Bewohner der spanischen Urlaubsinsel gegenüber Massentourismus könne Bohlen gut verstehen. „Es stimmt, dass sich sehr viele deutsche Sauftouristen extrem danebenbenehmen.“ Die Wohnungsnot auf Mallorca verglich er mit der Situation auf Sylt, wo die Menschen ebenfalls „kaum noch das Geld haben, um die steigenden Mietpreise zu zahlen“. Die Insel, die er mit 18 erstmals besucht habe, sei früher zwar „viel naturbelassener und natürlicher“ gewesen. Der 70-Jährige betont aber: „Mallorca ist für mich unschlagbar.“