Rostock – Korallenriffe im Roten Meer wachsen einer Studie zufolge immer langsamer. In einem Riffgebiet vor der Küste des Sudan habe sich das Wachstum in den vergangenen vier Jahrzehnten um etwa 80 Prozent verringert, sagte die Meeresbiologin Sarah Abdelhamid von der Universität Rostock, die Erstautorin der Studie. Die Korallenriffe dort gehörten noch zu den unberührtesten im Roten Meer. Der Rückgang sei „überraschend deutlich“.