Die aus Heidelberg stammende schwedische Königin Silvia ist krank und kann daher nicht an einem geplanten Staatsbesuch in Singapur teilnehmen. Die 80-Jährige hat sich eine kräftige Atemwegsinfektion eingefangen, wie das schwedische Königshaus mitteilte. Ihr Gatte König Carl XVI. Gustaf werde daher in dieser Woche ohne sie in den asiatischen Stadtstaat reisen. Silvia habe sich auf die Reise gefreut, entschied sich nun aber in Schweden zu bleiben. Mit dem Staatsbesuch in Singapur wollen die Schweden ihre Beziehungen zu dem Inselstaat stärken. Begleitet wird der König dabei unter anderem von Außenministerin Maria Malmer Stenergard und von einer Wirtschaftsdelegation.
Brasiliens First Lady Janja da Silva hat bei einer Rede den Tech-Milliardär Elon Musk beschimpft. Janja nahm am Samstag an einer Podiumsdiskussion über digitale Desinformation teil und sprach sich für eine Regulierung der sozialen Netzwerke aus, als sie durch ein Geräusch unterbrochen wurde. „Ich glaube, das ist Elon Musk“, sagte sie. „Ich habe nicht einmal Angst vor dir“, sagte die Ehefrau des linken Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva weiter. Auf Englisch ergänzte sie: „Fuck you, Elon Musk!“ Der Tech-Milliardär und künftige Regierungsberater von Donald Trump reagierte in einem Beitrag auf X mit zwei lachenden Smileys und dem Satz: „Sie werden die nächste Wahl verlieren.“ In Brasilien war Musks Online-Plattform X nach einem Streit mit der Justiz über einen Monat lang gesperrt. Das Unternehmen weigerte sich, die Konten rechtsgerichteter Aktivisten zu sperren, die Verschwörungserzählungen verbreiteten. Inzwischen kam X diesen Forderungen nach, obwohl Musk Widerstand angekündigt hatte.
Martin Scorsese hat seinen Pfarrer als Messdiener nicht zufriedengestellt. „Der Priester musste sagen: ‚Du kannst so nicht weitermachen‘“, erinnert sich der Erfolgsregisseur in einem Interview mit dem „People“-Magazin. Und der 82-Jährige gibt selbst zu: „Ich war nicht so gut darin.“ Pünktlich zur 7-Uhr-Messe schaffte er es fast nie. „Ich kam immer zu spät.“ Seine Kindheit verbrachte er in den 40er- und 50er-Jahre im New Yorker Stadtviertel Little Italy als Sohn sizilianischer Arbeiter. Die Zeit in der Kirche St. Patrick‘s Old Cathedral machte trotzdem Eindruck auf ihn: „Es ist erstaunlich, welche Wirkung es hatte, dort zu sein, während das Hochamt zelebriert wurde.“