Athen – Die beliebte griechische Urlaubsinsel Santorini ist von einer Serie von Erdbeben erschüttert worden. Die Behörden haben deshalb beschlossen, die Schulen an diesem Montag zu schließen. Zudem wurden die Einwohner der Vulkaninsel aufgerufen, sich nicht an Küstenabschnitten aufzuhalten, für die Erdrutschgefahr besteht. Wie es in einer Mitteilung des Stadtrats von Santorini weiter hieß, müssen alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen abgesagt werden. Größere Schäden sind bislang nicht bekannt geworden.
Die meisten Erdbeben ereignten sich nach Angaben des seismologischen Instituts der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki unter dem Meeresboden zwischen den Inseln Santorini und Amorgos. Die Stärke der Beben schwankte demnach zwischen 3 und 4,5 – Tendenz steigend. Es könne deswegen keine Entwarnung gegeben werden: „Mit zunehmender Magnitude steigt auch die Erdbebengefahr“, teilte der Seismologe Gerasimos Papadopoulos mit.
Rund um Santorini befinden sich neben einem spektakulären Krater des Vulkans dieser Insel auch andere Vulkane unter der Meeresoberfläche sowie einige tektonische Platten, die durch ihre Bewegungen Erdbeben verursachen können.