Historiker stirbt bei Zugunglück

von Redaktion

Hamburg: Beteiligter Lkw-Fahrer muss nicht in Haft – TV-Star spricht über überstandenen Unfall

Fataler Unfall: Im Hamburger Stadtteil Rönneburg ist am Dienstagnachmittag ein ICE mit einem Lastwagen kollidiert. © Peters/NEWS5, Kirchner/dpa

Hamburg – Einen Tag nach dem Zusammenstoß eines ICE mit einem Lkw an einem Bahnübergang in Hamburg steht fest, wer die tödlich verunglückte Person ist. Es handelt sich um den Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Professor Thomas Großbölting (55). „Wir trauern um unseren Direktor Thomas Großbölting, der am 11. Februar unerwartet gestorben ist“, teilte die Forschungsstelle mit. Öffentlich bekannt wurde Großbölting besonders durch seine Studien zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in kirchlichen Zusammenhängen.

Auch TV-Star Bernhard Hoëcker saß beim dramatischen Zugunglück am Dienstagnachmittag im betroffenen ICE. Er bedankte sich auf Instagram für den Zuspruch, der ihn danach erreicht habe. „Mir selbst geht es gut. Die guten Wünsche leite ich an all jene weiter, die nicht so viel Glück hatten“, schreibt Hoëcker.

Unterdessen ist der am Unfall beteiligte Lastwagenfahrer wieder freigelassen worden. Es habe sich herausgestellt, „dass der Unfallhergang erst noch weiterer Aufklärung bedarf“, sagte eine Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft. Gegen den Rumänen (34) wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

Der ICE war mit 291 Fahrgästen auf eigentlich auf dem Weg nach Bremen und München gewesen. 25 Menschen wurden verletzt, eine Person starb.

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