Chania – Weiterhin gibt es keine Spur von dem 20-jährigen Deutschen, der seit dem vergangenen Donnerstag in der Samaria-Schlucht auf Kreta vermisst wird. Die Suche nach dem verschollenen Wanderer gestaltet sich äußerst schwierig, Nebelbänke behinderten die Sicht, zwischendurch hagelt und schneit es. Ein Hubschrauber der Rettungskräfte sei wetterbedingt kaum einsatzfähig, berichtete der griechische Nachrichtensender ERTnews. Einsatzkräfte seien auch zu Fuß und mit Suchhunden unterwegs, zudem beteiligten sich Freiwillige und Drohnen würden eingesetzt.
Es wird vermutet, dass der junge Mann den knapp 2000 Meter hohen Berg Gingalos im Südwesten der Insel besteigen wollte. Laut griechischen Medien schickte er am vergangenen Donnerstagabend eine Nachricht an seine Schwester, in der er versicherte, dass alles in Ordnung sei.