Bonn – In Deutschland leben immer weniger Menschen in Klöstern, Abteien und klösterlichen Wohngemeinschaften. Im Jahr 2024 waren es insgesamt 12 628 Frauen und Männer, wie die Deutsche Ordensobernkonferenz in Bonn mitteilte. Demnach sank vor allem die Zahl der Ordensfrauen um mehr als 700.
„Es gibt 297 Generalate, Provinzialate, Abteien und selbstständige Einzelklöster mit 9467 Ordensfrauen, die in 883 klösterlichen Niederlassungen leben“, sagte der Ordensobernkonferenzsprecher Arnulf Salmen. Ende 2023 waren es noch 10 211 Ordensfrauen in 923 klösterlichen Niederlassungen.
Bei den Männerorden und -kongregationen gab es demnach im vergangenen Jahr 111 selbstständige Ordensprovinzen, Abteien und Priorate von 65 verschiedenen Ordensgemeinschaften. Rund 3200 Ordensmänner lebten in 369 klösterlichen Niederlassungen, bilanzierte der Sprecher. 2023 waren es 3223 Ordensmänner in 376 klösterlichen Niederlassungen. Neben diesen sind aus dem Ausland stammende Gemeinschaften tätig.