Hörnum/ Lüttich – Proben des vor rund zwei Monaten tot auf Sylt geborgenen Pottwal-Kadavers werden jetzt in Belgien untersucht. Die Wissenschaftler wollen so mehr über junge, männliche Pottwale wissen, über die bisher eher wenig bekannt ist. Zudem soll ein toxikologisches Profil erstellt werden. Im Fettgewebe von Walen sind Chemikalien und andere Schadstoffe teilweise sehr lange nachweisbar. Proben des 10 bis 15 Tonnen schweren Pottwal-Kadavers werden zudem vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) im schleswig-holsteinischen Büsum untersucht. „PCB und Pestizide – auch wenn diese seit mehr als 50 Jahren verboten sind – findet man noch immer in den Geweben der Tiere.“ Ergebnisse soll es im Sommer geben.