Orden erschlichen

von Redaktion

YouTuber kauft sich Bundesverdienstkreuz

Berlin – Ein Bundesverdienstkreuz für 149 Euro beim Hersteller kaufen? Dem YouTuber Marvin Wildhage will das gelungen sein. Und zwar mit der E-Mail einer fiktiven Agentur an die Herstellerfirma des Ordens und mit einem Zeitungsartikel aus dem Internet.

Wildhage gab sich als Nachlassverwalter des verstorbenen Moderators Peter Lustig aus. Dessen Bundesverdienstkreuz sei geklaut worden, deshalb bitte er um Ersatz. „Als einzigen Nachweis verlangen sie von mir einen handelsüblichen Zeitungsartikel, den sich jeder Idiot aus dem Internet ziehen kann“, sagt Wildhage in seinem Video. Zehn Tage später habe er den Orden erhalten.

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