Die Promifotografin „Mamarazza“ alias Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn ist am Sonntag im Alter von 105 Jahren in München gestorben. Dies bestätigte die Familie der dpa. Marianne zu Sayn-Wittgenstein-Sayn hat in vielen Jahrzehnten zahlreiche Prominente fotografiert. Darunter war als damaliger Thronfolger der jetzige britische König Charles III., die Starsopranistin Maria Callas, der surrealistische Künstler Salvador Dalí und James-Bond-Darsteller Sean Connery. Ihren Spitznamen verdankte sie Caroline von Monaco. Die hatte einst gescherzt: „Du bist kein Paparazzo, du bist eine Mamarazza.“ Bis ins hohe Alter hatte Marianne zu Sayn-Wittgenstein-Sayn am gesellschaftlichen Leben teilgenommen. Vor wenigen Jahren hatte sie zur Freude der Familie Pläne, ihren Wohnsitz zurück nach Sayn in Rheinland-Pfalz zu verlegen.
Der einst als Superstar gefeierte Rapper Sean „Diddy“ Combs muss sich ab heute in New York wegen Vorwürfen von Sexualstraftaten vor Gericht verantworten. Es wird erwartet, dass der 55-Jährige persönlich zum Auftakt des mit Spannung erwarteten Prozesses erscheint. Combs sitzt seit Mitte September in Untersuchungshaft. Ihm werden von der Staatsanwaltschaft Sexhandel, organisierte Kriminalität und andere Vergehen vorgeworfen. Bei Verurteilung droht ihm eine lebenslange Haftstrafe. Als wichtigste Zeugin der Anklage wird Combs‘ Ex-Freundin Casandra „Cassie“ Ventura vor Gericht erwartet, die mit 19 eine Beziehung mit dem damals 37-jährigen Combs eingegangen war und ihm jahrelange Misshandlungen und Vergewaltigung vorwarf.
Dänemark hat an seine Befreiung aus der Kontrolle Nazi-Deutschlands vor 80 Jahren erinnert. Bei einem Friedensgottesdienst in der Frauenkirche im Herzen von Kopenhagen gedachten unter anderem König Frederik X. und seine Frau Königin Mary, Altkönigin Margrethe und Mitglieder der Regierung um Ministerpräsidentin Mette Frederiksen des Endes der fünfjährigen deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs.