MENSCHEN

von Redaktion

Dorothee Bär würde gerne beamen. © Vennenbernd/dpa

Arnold Schwarzenegger mit Sohn Patrick © Chris Pizzello/dpa

Hollywoodstar Arnold Schwarzenegger (77) erfuhr für seinen Wechsel in die Politik damals starke Gegenwehr seiner Kinder. „Es war das Lustigste überhaupt“, sagte der „Terminator“-Star im gemeinsamen Gespräch mit seinem Sohn Patrick (31) für das Magazin „Variety“. „Du kamst zu mir und sagtest: ,Dad, es hat so viel Spaß gemacht, zum Set zu gehen und zuzusehen, wie du Dinge in die Luft jagst‘“. Sein neuer Arbeitsplatz als Gouverneur von Kalifornien beeindruckte die Kinder weniger. „Ihr habt alle rebelliert“, erzählte Schwarzenegger. Wie Patrick Schwarzenegger erklärte, „hassten“ er und seine Geschwister die Arbeit ihres Vaters als Politiker. Für ihn als Kind sei es bis dahin „der Himmel“ gewesen, „mit deinem Vater zu einem Filmset zu fahren“. Als Schauspieler habe sein Vater ihn damals mit seinem Geländewagen früh von der Schule abgeholt und sich in dessen Trailer am Set in den Terminator oder Mr. Freeze verwandelt, während er selbst sich bei der Verpflegung bedienen und mit dem Golfwagen herumfahren konnte, berichtet er. Arnold Schwarzenegger war von 2003 bis 2011 Gouverneur von Kalifornien.

Dorothee Bär (47), Bundesforschungsministerin, schätzt als technikbegeisterter Mensch im Alltag vor allem das Smartphone. Besonders die Videotelefonie sei für sie als Mutter ein nützlicher Helfer, sagte die CSU-Politikerin der Illustrierten „Bunte“. Damit könne sie von Berlin aus die Hausaufgaben ihrer Kinder begleiten oder ihre Verwandten sehen, egal an welchem Ort der Welt. „Zu toppen wäre dies nur, wenn eines Tages das Beamen erfunden würde. Dann würde ich mich gern zu meinen Kindern beamen.“ Doch die tollen Jugendlichen von Jugend forscht hätten ihr keine Hoffnung auf eine schnelle Umsetzung gemacht. Zugleich plädierte die aus Franken stammende Bär, die sich selbst als „Erfahrungs-Feministin“ bezeichnet, für mehr Frauen in der Politik, auch wenn diese manchmal hart sei. „Frauen müssen sich aber etwas zutrauen und auch mal eine Abstimmungsniederlage einstecken können. Politik ist Marathon, kein Sprint.“ Angesprochen auf ihre Leidenschaft für Mode, sagte die Ministerin, ihr sei Authentizität sehr wichtig. „Ob inhaltlich oder im Ausdruck. Mode kann so auch ein bewusster Teil eigener politischer Kommunikation sein.“

Artikel 4 von 9