Liebt Auszeichnungen: Jodie Foster © Countess/AFP
In der Kritik: Giorgia Meloni. © Frustaci/EPA
Italiens rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist wegen eines Wochenend-Ausflugs mit ihrer kleinen Tochter Ginevra nach New York in die Kritik geraten. Aus der Opposition kommen Vorwürfe gegen die 48-Jährige, deshalb wichtige Termine nicht wahrgenommen zu haben. Die Vorsitzende der Rechtspartei Fratelli d‘Italia (Brüder Italiens) setzte sich mit den Worten zur Wehr, sie habe nur ihre „natürlichste Rolle“ als Mutter wahrgenommen. Meloni hatte das vergangene Wochenende mit ihrer Tochter in New York verbracht, die sie auch schon mehrfach zu offiziellen Auslandsreisen mitgenommen hatte. Nach eigenen Angaben flog sie dieses Mal jedoch privat mit Linie. Den Ausflug bezeichnete sie als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk an Ginevra, die in diesem Monat neun Jahre alt wird. Vom Vater, einem TV-Journalisten, lebt Meloni seit 2023 getrennt. Die Opposition forderte von der Regierungschefin eine Erklärung, weil sie am Wochenende bei verschiedenen Terminen in Italien nicht zu sehen war. Unter anderem wurde bemängelt, dass Meloni Italiens bekanntestem Modemacher Giorgio Armani, der am Donnerstag mit 91 Jahren verstorben war, nicht die letzte Ehre erwies. Die Regierungschefin schrieb dazu in den sozialen Netzwerken: „Ich habe mich dazu entschieden, zwei Tage lang die Rolle wahrzunehmen, die ich für meine schönste und natürlichste halte: die der Mutter.“ Dabei ließ sie zunächst offen, wo sie sich mit ihrer Tochter aufhielt.
„Ich liebe alle meine Auszeichnungen!“ Bereits im Alter von 14 Jahren erhielt sie 1976 ihre erste Oscar-Nominierung für ihre Rolle als Teenie-Prostituierte in „Taxi Driver“. Seither sind bei Jodie Foster so einige Hollywood-Auszeichnungen zusammengekommen. Die neueste ist der Ground Breaker Award für „außergewöhnliche Errungenschaften und Beiträge durch führende Mitglieder der Filmindustrie“, den die Schauspielerin jetzt beim Toronto Filmfestival überreicht bekam. Beim anschließenden „Tribute Awards Dinner“ verriet sie, dass „ich sehr stolz auf jede einzelne meiner Trophäen bin“. So haben unter anderem ihre beiden Oscars, vier Golden Globes, ein Emmy und ihre Goldene Ehrenpalme aus Cannes einen Ehrenplatz bei ihr zu Hause. Zur Belustigung ihrer Ehefrau Alexandra Hedison: „Sie macht sich über alle meine Trophäen lustig.“