Kates Kampf gegen Smartphones

von Redaktion

Kate sagt Smartphones den Kampf an. © Wiggles/dpa

London/Oxford – „Epidemie der Entfremdung“: Die britische Prinzessin Kate (43) hat in einem Essay vor dem Einfluss von Smartphones und anderen Geräten auf Beziehungen mit Familie und Freunden gewarnt. „Digitale Geräte versprechen, uns zu verbinden, doch oft bewirken sie das Gegenteil“, schrieb Kate in einem Essay, den sie gemeinsam mit Professor Robert Waldinger, dem Direktor der Harvard-Studie zur Erwachsenenentwicklung, verfasste.

Neue Technologien hätten viele Vorteile, dennoch müsse anerkannt werden, dass sie „in dieser Epidemie der Entfremdung eine komplexe und oft beunruhigende Rolle spielen“, warnen die Prinzessin und Waldinger. Smartphones, Tablets und Computer seien zu „Quellen ständiger Ablenkung“ geworden und würden Menschen daran hindern, „anderen die ungeteilte Zuwendung zu schenken, die Beziehungen erfordern“.

Der Schlüssel für ein gesundes und glückliches Leben liege in guten Beziehungen zu Freunden und Familie, erklärt Kate. Helfe man Kindern dabei, „starke soziale und emotionale Fähigkeiten“ aufzubauen, seien diese auch im Erwachsenenalter besser in der Lage, über Jahrzehnte Beziehungen aufrechtzuerhalten.

Smartphones sorgten jedoch oft dafür, dass man gemeinsam in einem Raum sitzt, „während unsere Gedanken auf dutzende von Apps, Benachrichtigungen und Feeds verstreut sind“. Die Forschung zeige jedoch, dass der Aufbau von bedeutenden Beziehungen „die Grundlage eines gesunden Lebens bilden“. Gleichzeitig ziehe man jedoch eine Generation heran, die zwar vernetzt, aber dennoch isoliert und einsam ist.

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