Hanau – Nach einer starken Detonation bei der Sprengung einer 250-Kilo-Weltkriegsbombe in Hanau ist eine Wohnung vorerst nicht mehr bewohnbar. Die betroffenen Bewohner würden schnell und unbürokratisch unterstützt, kündigte die Hanauer Stadtverwaltung am Freitag an. Bis Weihnachten würden sie in ihre Wohnung zurückkehren können.
Durch die enorme Druckwelle bei der Sprengung am Donnerstagmittag wurden mehrere Häuser beschädigt. Nach Angaben der Stadt handelte es sich um einen anderen Sprengkörper als zunächst angenommen. Demnach handelte es sich nicht, wie zunächst vermutet, um eine Phosphor-Brandbombe, sondern um eine manipulierte Sprengbombe.