41 junge Männer sterben bei Ritual

von Redaktion

Bei Beschneidungen starben junge Männer. © Hadebe/dpa

Pretoria – In Südafrika sind während des diesjährigen traditionellen Beschneidungsrituals 41 junge Männer gestorben. Das sagte Velenkosini Hlabisa, der Minister für kooperative Regierungsführung, in einem Interview des staatlichen Fernsehsenders Newzroom Afrika. Hlabisa nannte Fahrlässigkeit als Hauptgrund für die zahlreichen Todesfälle. Es geht dabei um eine kulturelle Praxis, bei der pubertierende Jungen in ländlichen Gegenden, oft fernab von Gesundheitseinrichtungen, beschnitten und auf ihre Rolle als Erwachsene vorbereitet werden. Im vergangenen Jahr waren in den letzten Monaten des Jahres 2024 während ritualisierter Beschneidungen 28 junge Männer ums Leben gekommen. Zum Jahreswechsel 2023 auf 2024 wurden 38 Tode verzeichnet. Das Ritual, das in Südafrika von den Volksgruppen Xhosa und Ndebele praktiziert wird, ist kulturell tief verwurzelt.

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