Madrid – Spanische Spezialeinheiten haben im Atlantik auf einem aus Brasilien kommenden Frachter knapp zehn Tonnen Kokain sichergestellt. Das sei die größte Kokainbeschlagnahme auf hoher See in der Geschichte der spanischen Nationalpolizei, teilte die Behörde mit. Das Schiff wurde demnach knapp 540 Kilometer westlich der Kanaren abgefangen und geentert. Alle 13 Besatzungsmitglieder wurden festgenommen. Zudem sei eine Schusswaffe konfisziert worden. Der historische Schlag gegen die südamerikanische Koks-Mafia erfolgte bereits vergangene Woche. Die spanischen Einsatzkräfte seien bei den Ermittlungen von der US-Antidrogenbehörde DEA, vom Maritimen Analyse- und Einsatzzentrum für Suchtstoffe – dem Deutschland und weitere europäische Länder angehören – sowie von den Behörden Frankreichs, Großbritanniens und Portugals unterstützt worden.