Sydney Sweeney: Angst macht sie stark

von Redaktion

Die Hollywood-Schauspielerin im Interview über ihre Rolle in „The Housemaid“ und Herausforderungen

Sydney Sweeney ist gerade mit „The Housemaid“ in den Kinos zu sehen. © Mauritius

Los Angeles – In ihrem neuen Thriller „The Housemaid – Wenn sie wüsste“ (läuft gerade bei uns in den Kinos an) spielt Sydney Sweeney (28) die durchtriebene Millie, die in finanziellen Schwierigkeiten steckt und eine Stelle als Hausmädchen mit Wohnmöglichkeit bei der Familie Winchester annimmt. Ohne zu ahnen, welch dunkles Geheimnis die Winchesters hinter der Fassade der heilen Welt verbergen.

Was hat Sie an der Rolle besonders gereizt?

Ich hatte das Buch vor drei Jahren gelesen oder besser gesagt verschlungen. Ich bin ein Riesenfan. Ich liebe überhaupt komplexe, verrückte und verquere Storys mit vielen unerwarteten Kurven, weshalb dieser Film für mich ein Traum ist. Deshalb habe ich alles dafür getan, um die Rolle zu bekommen.

Was denn genau?

Ich habe (den Regisseur) Paul Feig angerufen und ihm gesagt, dass ich unbedingt mit dabei sein will (lacht).

Eindeutig mit Erfolg. Wie würden Sie Ihre Filmheldin Millie am besten beschreiben?

Als eine vielschichtige junge Frau, die in eine Lage gebracht wurde, auf die sie nicht vorbereitet war. Deshalb muss sie sich mit einer sehr, sehr komplizierten Situation herumschlagen – was sie auf ihre sehr eigene Art und Weise dann auch tut.

Sie spielen nicht zum ersten Mal eine Frau, die unter anderem auf Grund ihres Äußeren unterschätzt wird, obwohl sie eigentlich sehr intelligent ist.

Ich finde es sehr wichtig zu zeigen, dass wir Frauen sehr komplexe Menschen sind. Wir erfüllen mehr nur als die Klischees, die man von Frauen oft im Fernsehen oder im Kino zu sehen bekommt.

Sie haben in früheren Interviews verraten, dass Sie bereits als kleines Mädchen davon geträumt haben, Schauspielerin zu werden. Leben Sie jetzt genau diesen Traum?

Er ist ziemlich anders als das, was ich mir als junges Girl so ausgemalt habe. Wobei, ich wollte unbedingt viele verschiedene Charaktere spielen, was ich auch tue. Was ich aber nicht einmal geahnt habe, ist, was man sonst noch so nebenher durchmachen muss, wenn man in seinem Job erfolgreich ist.

Macht Ihnen das Rampenlicht manchmal Angst?

Viele Sachen machen mir Angst, doch das hält mich nicht auf. Im Gegenteil, ich mache Dinge erst recht, wenn ich mich vor ihnen fürchte!

Haben Sie dafür ein Beispiel?

Ich leide an Höhenangst. Und dennoch bin ich aus einem Flugzeug mit dem Fallschirm gesprungen. Ich habe während des gesamten Sprungs zwar wie am Spieß geschrien, aber ich würde es wieder machen!

Sie sind inzwischen in Hollywood zu einem der größten Stars aufgestiegen. Hat man mit gestiegenem Status auch mehr Einfluss auf die Filme, die man dreht?

Im Fall von „Housemaid“ habe ich mich sehr viel einbringen können, weil ich, wie gesagt, das Buch in- und auswendig kannte.

INTERVIEW: PATRICIA DANAHER

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