Eugenie bricht mit Prinz Andrew

von Redaktion

Royals, Beckham und Co.: Wenn zwischen Eltern und Kindern Funkstille herrscht

Victoria Beckham (Mi.) mit Sohn Brooklyn und dessen Frau Nicola. © Collin/IMAGO

Andrew und Eugenie bei deren Hochzeit im Jahr 2018. © Imago

London – Nächster Akt im royalen Familiendrama rund um Skandal-Prinz Andrew: Tochter Eugenie (35) soll den Kontakt zu ihrem Vater Prinz Andrew (65) vollständig abgebrochen haben. Das berichtete zuletzt die „Mail on Sunday“ unter Berufung auf Insider. Demnach spreche die Prinzessin „überhaupt nicht mehr“ mit Andrew, selbst an Weihnachten habe sie ihn nicht besucht. Ausschlaggebend sollen die anhaltenden Enthüllungen rund um Andrews Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gewesen sein sowie seine Weigerung, sich öffentlich bei den Opfern zu entschuldigen.

Für Eugenie ist dieser Schritt besonders brisant. Sie ist Mitgründerin der Organisation „The Anti-Slavery Collective“, die sich weltweit gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei einsetzt. Aus ihrem Umfeld heißt es, der Widerspruch zwischen ihrem gesellschaftlichen Engagement und dem öffentlichen Verhalten ihres Vaters sei nicht länger auszuhalten gewesen. Während Eugenie offenbar einen klaren Schlussstrich gezogen hat, soll ihre ältere Schwester Prinzessin Beatrice (37) weiterhin versuchen, einen vorsichtigen Kontakt zu ihrem Vater aufrechtzuerhalten.

Beobachter vergleichen die Situation mit dem Zerwürfnis in der Familie Beckham. Auch dort gilt das Verhältnis zwischen Brooklyn Beckham (26) und seinen Eltern David und Victoria Beckham als stark belastet. Gemeinsame öffentliche Auftritte bleiben seit Längerem aus, wichtige Familienfeiern ließ Brooklyn verstreichen. Als möglicher Auslöser gelten ungelöste Spannungen im Zusammenhang mit seiner Ehe mit Nicola Peltz, über die jedoch keine Seite öffentlich spricht.

Dass der Bruch mit den Eltern für manche Promikinder ein Akt der Selbstbehauptung ist, zeigt auch der Fall Britney Spears. Nach dem Ende der jahrelangen Vormundschaft durch ihren Vater Jamie gilt das Verhältnis als zerrüttet. Die Sängerin machte mehrfach deutlich, dass sie keinen Kontakt mehr wünsche, um Kontrolle über ihr eigenes Leben zurückzugewinnen.

Ein ähnlich konsequenter Schnitt erfolgte bei Macaulay Culkin. Der frühere Kinderstar brach bereits als Jugendlicher den Kontakt zu seinem Vater Kit Culkin ab, dem er vorwarf, ihn emotional und finanziell ausgenutzt zu haben. Eine Versöhnung ist bis heute nicht bekannt.

Auch Drew Barrymore wuchs in einem schwierigen familiären Umfeld auf. Ihre Mutter Jaid Barrymore fungierte lange als Managerin und Bezugsperson zugleich. Nach einer von Grenzverletzungen und Instabilität geprägten Kindheit trennte Drew beruflich wie privat die Wege – auch wenn sie später von einer vorsichtigen Annäherung sprach.

Angelina Jolie wiederum hatte jahrelang keinen Kontakt zu ihrem Vater Jon Voight, nachdem sie ihm mangelnde Unterstützung und Vertrauensbrüche vorgeworfen hatte. Erst mit zeitlichem Abstand kam es zu einer vorsichtigen Annäherung.

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