Mindestens sieben Tote bei Zugunglück

von Redaktion

Adamuz/Madrid – Mindestens sieben Menschen sind im Süden Spaniens bei einem schweren Eisenbahnunglück ums Leben gekommen. Bei dem Unfall unweit der Gemeinde Adamuz in der andalusischen Provinz Córdoba seien zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleist, berichtete der TV-Sender RTVE unter Berufung auf die Polizeieinheit Guardia Civil. Die Behörde bestätigte diese Informationen. Es gebe zudem rund einhundert Verletzte, rund 25 davon schwer.

Ein Iryo-Hochgeschwingkeitszug der italienischen Trenitalia sei am späten Sonntagabend auf dem Weg von Málaga nach Madrid entgleist und in das benachbarte Gleis geraten. Ein entgegenkommender Hochgeschwindigkeitszug der spanischen Gesellschaft Renfe sei daraufhin ebenfalls entgleist, teilte der Notdienst mit.

Zahlreiche Fahrgäste waren in den Zügen eingeschlossen, wie RTVE berichtete. Einsatzkräfte versuchten, sie so schnell wie möglich zu befreien. Die Ursache des Unfalls war vorerst unklar. „Die Regierung arbeitet mit den zuständigen Behörden und den Rettungsdiensten daran, den Fahrgästen zu helfen“, erklärte Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez.

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