Berlin, Santiago de Chile – Bei schweren Waldbränden im Süden Chiles sind bislang 19 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte Sicherheitsminister Luis Cordero am Sonntagabend (Ortszeit) mit, wie der Radiosender Cooperativa berichtete. Die Feuer hätten sich auf einer Fläche von rund 240 Quadratkilometern ausgebreitet. Mindestens 1100 Häuser seien zerstört worden, sagte Cordero. Besonders betroffen sind die Vorstädte der zweitgrößten Stadt des Landes, Concepción. Einzelne Ortsteile seien nahezu vollständig zerstört, berichtete der lokale Radiosender Bio Bio.
Die chilenische Regierung kündigte an, „alle zur Verfügung stehenden Mittel“ zum Bekämpfen der Brände einzusetzen. Präsident Gabriel Boric sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus, verhängte den Katastrophenzustand und ordnete nächtliche Ausgangssperren in den betroffenen Gebieten an.