Adamuz/Barcelona – Nur gut zwei Tage nach dem verheerenden Zugunglück mit mindestens 43 Todesopfern im Süden Spaniens erschüttert ein neuer tödlicher Unfall das Land. In Katalonien stürzte am Dienstagabend eine Stützmauer nahe Gelida östlich von Barcelona während eines heftigen Sturms auf die Gleise und traf dabei einen Nahverkehrszug. Einer der Lokführer, ein 28-Jähriger, der noch in der Lernphase war, kam dabei ums Leben. 37 Passagiere wurden laut Rettungsdienst verletzt, 5 davon schwer.
Erst am Sonntagabend waren im beliebten Urlaubsland beim Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge nahe der Ortschaft Adamuz in der Provinz Córdoba mindestens 43 Menschen ums Leben gekommen und dutzende verletzt worden. Nach amtlichen Angaben wurden zuletzt neun Verletzte auf Intensivstationen behandelt. Keiner von ihnen schwebt mehr in Lebensgefahr.