Helen Schneider klagt über „Tatort“-Dreh. © Pförtner/dpa
Andrea Berg wird diese Woche 60. © Gollnow/dpa
Andrea Berg wird 60 – und bleibt sich einmal mehr treu. Statt eine große Party zu feiern, will sie sich mit ihrer Familie zurückziehen und mit ihren Liebsten auf den runden Geburtstag am 28. Januar anstoßen. „Wir feiern im kleinen Kreis in den Bergen, eingeschneit, mit gutem Essen, Musik und meiner Familie“, erklärte sie am Wochenende. Aber: „Ich feiere meinen 60. nicht nur an einem Abend, sondern das ganze Jahr über mit meinen Fans.“ Geplant sind Open Airs in Deutschland, Österreich und der Schweiz, bevor im nächsten Jahr die Arena-Tour ansteht. Ihr 60. Geburtstag sei für sie mit einem „Gefühl von Bewusstsein, Dankbarkeit und Freude darüber, was alles Schönes passiert ist“, verbunden. Seit mehr als 30 Jahren steht Berg auf der Bühne, hat Millionen Alben verkauft, zahllose Preise gewonnen und Hallen gefüllt.
Regisseur Werner Herzog zeigt sich von dem Social-Media-Hype um den von ihm vor gut 20 Jahren gefilmten einsamen Pinguin fasziniert. Die Szene aus der Dokumentation „Begegnungen am Ende der Welt“ von 2007 fange die „Faszination und Vorstellungskraft so vieler Menschen“ ein, sagt Herzog in einem Video auf Instagram. Herzog erklärt, er habe das Stilmittel der unheilvoll klingenden Stimme in dem Ausschnitt der Dokumentation sehr bewusst eingesetzt. „Und es war interessant, was danach passierte: dass wir angefangen haben, mit dem Pinguin mitzufühlen“, so der 83-Jährige.
„Tatort“-Schauspielerin Helen Schneider (73) hat am Set der Krimiserie laut eigener Aussage eine ihrer schlimmsten Schauspielerfahrungen durchlebt. 2009 spielte sie im Kieler „Tatort“ die Ex-Geliebte eines Rockstars (Hugo Egon Balder), die bei einem Balkonsturz ums Leben kommt. „Diese besondere Leiche zu spielen, war wegen einer Szene eine meiner schlimmsten Schauspielerfahrungen“, sagte Schneider am Wochenende dem „Stern“. „Es war Winter und eiskalt, ich lag im Negligé zwischen Mülltonnen“, erinnert sich die gebürtige New Yorkerin. Das Drehbuch habe einen eisigen, regnerischen Sturm vorgesehen. „Mit einem Feuerwehrschlauch haben sie also mindestens acht Mal Wasser über mich gespritzt und ich durfte nicht mal atmen.“