MENSCHEN

von Redaktion

Ex-Prinz Andrew mit Ex-Frau Sarah. © Jackson/AFP

Das Ex-Ehepaar Bill und Melinda Gates. © Thompson/dpa

Die Enthüllungen aus den Epstein-Akten holen Melinda French Gates erneut ein. Die Ex-Frau von Microsoft-Mitgründer Bill Gates sprach im US-Sender NPR von „sehr, sehr schmerzhaften Zeiten“ in ihrer Ehe – und zeigte sich zugleich erleichtert, heute Abstand von dem Komplex zu haben: „Ich bin sehr froh, weg von all dem Dreck zu sein“, sagte sie. Die Ehe der beiden endete 2021 nach 27 Jahren. Auslöser der neuen Debatte sind Akten, die das US-Justizministerium jüngst veröffentlicht hat. Darin findet sich auch ein E-Mail-Entwurf aus dem Jahr 2013, der im Konto Epsteins gespeichert war, er richtet sich offenbar an Bill Gates. Der Entwurf thematisiert Spannungen zwischen Gates und seiner damaligen Ehefrau sowie gescheiterte Geschäftsbeziehungen. Zudem enthält er Vorwürfe persönlicher Natur – darunter den Hinweis, Gates habe Epstein gebeten, E-Mails zu löschen, die sich auf eine mögliche Geschlechtskrankheit sowie intime Details bezogen hätten. French Gates betonte, sie habe für sich einen Schlussstrich gezogen und befinde sich heute an einem „unerwartet schönen Punkt“ in ihrem Leben.

Epstein, die Zweite: Kurz nach den jüngsten Enthüllungen ist der britische Ex-Prinz Andrew von seinem luxuriösen Wohnsitz in Windsor ausgezogen. Andrew Mountbatten-Windsor sei in das königliche Anwesen Sandringham in Norfolk im Osten Englands umgezogen, berichtete am Dienstagabend der Sender BBC. Der Bruder von König Charles III. war bereits im Oktober aufgefordert worden, Windsor zu verlassen. Der Ex-Prinz hatte dort mehr als 20 Jahre mit seiner Ex-Frau Sarah Ferguson gelebt. Der in Ungnade gefallene Prinz wohne nun in Sandringham vorübergehend in der Villa Wood Farm Cottage, bis sein permanenter Wohnsitz auf demselben Anwesen, Marsh Farm, renoviert worden sei, berichtete „The Sun“. Der Buckingham-Palast bestätigte die Angaben auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP zunächst nicht. Charles hatte seinem Bruder wegen dessen Verbindungen zu Epstein im vergangenen Jahr alle königlichen Titel und Ehren aberkannt. Die US-Australierin Virginia Giuffre hatte den ehemaligen Prinzen beschuldigt, sie als 17-Jährige missbraucht zu haben.

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