Bangkok – Nach dem Tod eines Campers infolge eines Elefanten-Angriffs in einem thailändischen Nationalpark haben die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen für Touristen verstärkt. Der Vorfall hatte sich zu Wochenbeginn im bekannten Khao Yai National Park ereignet, der zum Unesco-Weltnaturerbe gehört. Der aggressive Bulle, der sich wahrscheinlich in der Brunft befand, soll in den vergangenen zwei Jahren drei Menschen getötet haben, wie die „Bangkok Post“ berichtete. Sein jüngstes Opfer war ein 69-jähriger Thailänder, der am frühen Morgen in der Nähe seines Zeltes spazieren gegangen war. Der Elefant hatte den Mann mit seinem Rüssel gepackt, auf den Boden geschleudert und dann totgetrampelt. Ranger trieben das Tier zurück in ein bewaldetes Gebiet. Gerade in der Trockenzeit dringen Elefanten in bewohnte Gegenden vor.