MENSCHEN

von Redaktion

Fühlt sich unschuldig: Marius Borg Hoiby. © Aserud/dpa

König Charles III. will Polizei unterstützen. © Ellis/dpa

Der britische König Charles III. hat sich „zutiefst besorgt“ über die neuen Vorwürfe gegen seinen Bruder Andrew im Zusammenhang mit der Epstein-Affäre gezeigt. In einer am Montagabend in London veröffentlichten Erklärung sicherte der Monarch zudem der Polizei seine Unterstützung bei möglichen Ermittlungen zu. Zuvor hatte die britische Polizei mitgeteilt, dass sie Berichte prüfe, wonach Andrew in seiner Zeit als britischer Handelsgesandter möglicherweise vertrauliche Informationen an den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben hat. „Der König hat seine tiefe Besorgnis über die anhaltend ans Licht kommenden Vorwürfe gegen Herrn (Andrew) Mountbatten-Windsor zum Ausdruck gebracht“, erklärte der Palast. „Obwohl Herr Mountbatten-Windsor selbst zu den konkreten Vorwürfen Stellung nehmen muss, stehen wir der Thames Valley Police selbstverständlich zur Seite, falls sie sich an uns wendet.“

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach trauert um ihren Vater Thomas. Er, aktiver Kommunalpolitiker in Aschaffenburg, brachte die junge Judith einst zur Politik. „Du hast vier Jahre gekämpft, hast dem Krebs die Stirn geboten und nicht aufgegeben, dich durch Therapien gekämpft, bis dich die Kraft verließ“, schreibt die CSU-Politikerin (40) aus Unterfranken in ihrem Nachruf auf Instagram. „Du warst bei meinem ersten Atemzug an meiner Seite und ich bei deinem letzten an deiner.“

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat ein weiteres mutmaßliches Opfer eine Vergewaltigung durch Marius Borg Hoiby als „schlimmsten Albtraum“ geschildert. In dem Fall, den das Gericht in Oslo am Dienstag erörterte, geht es um eine mutmaßliche Vergewaltigung am 8. Oktober 2023 auf den Lofoten, einer Inselgruppe im Norden Norwegens, wo Hoiby Urlaub machte. „Das war immer der schlimmste Albtraum meines Lebens“, sagte die junge Frau am Dienstag vor Gericht. „Ich erinnere mich, dass ich aufgewacht bin, als er in Aktion war“, führte sie aus. „Ich habe mir gedacht: ‚Ich verstehe nicht, wie jemand Sex mit einer Person haben kann, die schläft.‘“

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