Paris – Auch wenn es sich gerad anders anfühlt: Trotz einer Kältewelle in Europa und den USA war der erste Monat des Jahres 2026 laut dem EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der fünftheißeste Januar seit Beginn der Aufzeichnungen. „Der Januar 2026 hat deutlich vor Augen geführt, dass das Klimasystem manchmal gleichzeitig in einer Region sehr kaltes Wetter und in einer anderen extreme Hitze liefern kann“, erklärte die Copernicus-Expertin Samantha Burgess am Dienstag.
Die durchschnittliche globale Temperatur lag im Januar Copernicus zufolge 1,47 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau. Europa erlebte zwar den kältesten Januar seit 2010, mit einer Durchschnittstemperatur von 2,34 Grad Celsius. Gleichzeitig lagen jedoch die Temperaturen in weiten Teilen der Welt über dem Durchschnitt, darunter in der Arktis und im Westen Nordamerikas.