Tod auf Klassenfahrt

von Redaktion

Vater will Schmerzensgeld vom Land NRW

Düsseldorf – Fast sieben Jahre nach dem Tod der 13-jährigen Emily auf einer Klassenfahrt nach London verhandelt das Düsseldorfer Landgericht über eine Klage gegen das Land Nordrhein-Westfalen. Emilys Vater fordert Schmerzensgeld in Höhe von 125 000 Euro. Mit einer Entscheidung ist später zu rechnen.

Zwei Lehrerinnen waren wegen fahrlässiger Tötung rechtskräftig schuldig gesprochen worden. Laut Urteil hatten die Pädagoginnen gegen ihre Sorgfaltspflicht verstoßen, weil sie vor der Reise nicht schriftlich nach Vorerkrankungen der teilnehmenden Schüler gefragt hatten. Es gehe ihm schlecht, er könne seinen Beruf nicht mehr ausüben und sei in Behandlung, hatte Emilys Vater gesagt. Das Geld will er für eine von ihm gegründete Stiftung, die an Diabetes erkrankten Kindern helfen solle.

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