Virus tötet 72 Tiger – Kritik an Thailands Erlebnisparks

von Redaktion

Chiang Mai – In zwei privaten Tigeranlagen in Nordthailand sind innerhalb weniger Wochen 72 Raubkatzen infolge eines Virusausbruchs verendet. Es handelt sich Medienberichten zufolge um das größte dokumentierte Massensterben in einer solchen Einrichtung in Thailand. Die Tragödie löste eine neue Debatte über Tiger-Erlebnisparks und die Bedingungen in solchen Einrichtungen aus. Tierschützer kritisieren schon seit Jahren „Streichelzoos“, in denen Besucher gegen Gebühr mit Großkatzen posieren oder sie berühren können. „Diese Tiger starben so, wie sie gelebt haben – in Elend, Gefangenschaft und Angst“, teilte die Tierrechtsorganisation Peta mit. „Es ist an der Zeit, dass die thailändische Regierung diese Betriebe endgültig schließt“, forderte Jason Baker, Präsident von Peta Asien. Die Tiger lebten in Parks des touristischen Anbieters Tiger Kingdom in der Provinz Chiang Mai.

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