Tränen-Kollaps vor Gericht

von Redaktion

Marius erschüttert über Vorwürfe gegen seine Mutter Mette-Marit

Marius und seine damalige Freundin Nora Haukland. Sie trennte sich 2024 von ihm. © Danapress

Oslo – Am 14. Tag der Gerichtsverhandlung ist Marius Borg Hoiby emotional zusammengebrochen: Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat nach Informationen der „Bild“ gestern im Zeugenstand bitterlich geweint. Zuvor hatte seine Ex-Freundin Nora Haukland ausgesagt, sie habe Mette-Marit und Kronprinz Haakon wegen Marius um Hilfe angefleht und sei nicht gehört worden.

Marius zeigte sich vor Gericht tief getroffen. „Dass Nora meine Mutter und Haakon da mit reinzieht, das ist nicht richtig!“ Keiner habe sich so viel für ihn eingesetzt wie die beiden. Gerade Nora gegenüber seien seine Mutter und sein Stiefvater so freundlich gewesen. Nora Haukland ist das einzige der mutmaßlichen Opfer von Marius, das mit Namen genannt werden darf. Marius berichtete vor Gericht von einem gemeinsamen Urlaub mit Nora und seinen Eltern in Portugal. Sie hätte unter der Bedingung mitreisen dürfen, dass sie keine Fotos von der Familie veröffentlicht.

Mediendateien zwischen Marius und seiner Ex-Freundin offenbarten vor Gericht Liebe, Hass und Gewalt. So wurde ein Foto von Nora und ihrer Freundin, einer Influencerin, mit Koks-Tütchen in der Hand gezeigt. Nora behauptet, sie habe die Drogen von Marius bekommen. Über die Trennung von Nora erklärte Marius, er habe nicht gewollt, dass sie das öffentlich verkündet. Ihm sei klar geworden, dass „ich vielleicht nicht die Liebe ihres Lebens war, wie sie es mir zuvor dargestellt hatte, sondern eine verdammt gute Geschäftsidee.“ Neben all den Problemen um Marius hat das norwegische Königshaus nun auch ernste Sorgen um König Harald V.: Er ist auf der spanischen Insel Teneriffa wegen einer Infektion und Dehydrierung in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Zustand des 89-Jährigen sei „den Umständen entsprechend zufriedenstellend“, teilte der Königspalast mit.

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