Clinton: „Habe nichts Falsches getan“

von Redaktion

Epstein-Affäre: Ex-Präsident muss sich brisanten Frage stellen

Washington – Ex-US-Präsident Bill Clinton hat zu Beginn seiner Befragung vor dem Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses jede Kenntnis von Straftaten des 2019 gestorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zurückgewiesen. „Ich habe nichts gesehen, und ich habe nichts Falsches getan“, sagte Clinton am Freitag. Seine Bekanntschaft habe geendet, Jahre bevor dessen Verbrechen ans Licht gekommen seien.

Er habe während seiner begrenzten Kontakte „keinerlei Anzeichen“ für das tatsächliche Geschehen wahrgenommen. „Sie werden mich oft sagen hören, dass ich mich nicht erinnere“, erklärte Clinton noch vor der Befragung. Spekulationen lehne er ab – er werde „nicht 24 Jahre später Detektiv spielen“. Zugleich verteidigte er seine Frau Hillary Clinton. Sie habe „nichts mit Jeffrey Epstein zu tun“ gehabt.

Der Ausschuss wollte mit der Befragung des früheren Präsidenten Clinton dessen Rolle in dem Skandal beleuchten. Viele Fotos aus den Epstein-Akten zeigen den Politiker.

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