New York – Ein US-Gericht hat ein Mitglied der japanischen Yakuza-Mafia wegen des Schmuggels von atomarem Material sowie von Drogen und Waffen zu 20 Jahren Haft verurteilt. Der 61-jährige Takeshi Ebisawa habe unter anderem versucht, „waffentaugliches Plutonium an den Iran zu verkaufen und New York mit tödlichen Betäubungsmitteln zu überschwemmen“, erklärte der für Fragen der nationalen Sicherheit zuständige Vize-Generalstaatsanwalt John Eisenberg. Ebisawa und sein thailändischer Mitangeklagter Somphop Singhasiri waren bereits im April 2022 wegen Drogen- und Waffenhandels in Untersuchungshaft genommen worden. Im Februar 2024 wurde der Japaner wegen Verschwörung zum Verkauf von atomarem Material zu militärischen Zwecken sowie von Drogen wie Heroin und Methamphetamin aus Myanmar angeklagt. Dafür wollte er Rüstungsgüter kaufen.