Um zehn Uhr morgens findet nahe Bangkok ein Boxkampf statt. Hunderte Zuschauer drängen sich vor der Bühne, aber in den Ring im thailändischen Vergnügungspark Safari World steigen keine Menschen, sondern zwei Orang-Utans. „Orang-Utans gehören in die Baumkronen des Regenwaldes – nicht in Boxringe oder auf Bühnen, wo sie erniedrigende Kunststücke vorführen“, sagt Jason Baker, Präsident der Tierrechtsorganisation PETA Asien – und appelliert an Touristen, Einrichtungen zu meiden, die Tiere zur Unterhaltung missbrauchen. Die faszinierenden „Waldmenschen“ sind vom Aussterben bedroht und leben in der Wildnis nur noch auf Borneo und Sumatra.