Messerattacke in Linz – Amoklauf angekündigt
Linz – Vor der tödlichen Messerattacke im österreichischen Linz hat der Verdächtige gegenüber seiner Frau einen Amoklauf angekündigt. Das Motiv für den angekündigten Amoklauf sei aber nicht politisch gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Frau habe den 34-Jährigen bei der Polizei angezeigt, die daraufhin nach dem Mann fahndete. Während der Suche nach dem 34-Jährigen kam es zu der Messerattacke. Dabei wurden ein 26 Jahre alter Afghane getötet und ein 24-jähriger Landsmann schwer verletzt. Der Tat selbst ging laut Polizei ein Streit voraus. Der 34-Jährige hatte demnach einen Autofahrer angepöbelt. Die zwei Afghanen schritten den Angaben zufolge ein und wiesen den aggressiven Mann zurecht. Wenig später soll der Tatverdächtige den 24- und den 26-Jährigen verfolgt haben, als sie einen Friseursalon verließen. Er soll laut Polizei von hinten in den Hals des 24-Jährigen gestochen haben. Der 26-Jährige flüchtete, kam zu Sturz und wurde demnach am Boden liegend von dem 34-Jährigen mit Füßen traktiert und in den Oberkörper gestochen. Der junge Mann erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Wenig später konnten Fahnder den Verdächtigen festnehmen.
Hamster im Greifautomat empören Chinesen
Shenzen – Eine Spielhalle in der südchinesischen Millionenmetropole Shenzhen ist in die Kritik geraten, weil dort lebende Hamster als Preise in einem Greifautomaten angeboten worden sein sollen. In Sozialen Netzwerken machten Bilder von Hamstern die Runde, die in den Ecken solch eines Automaten kauerten. Wem das keine Gewissensbisse bereitete, der konnte versuchen, sich eines der Tiere mittels mechanischem Greifarm zu sichern. Internetnutzer in China kritisierten dies als Tierquälerei. Reporter wurden auf den Empörungssturm aufmerksam und stellten bei einem Ortsbesuch fest, dass der Hamster-Automat inzwischen entfernt worden war.
ORF stoppt Kampusch-Doku
Wien – Nach Bedenken von Ärzten und Protesten von Opferverbänden hat der ORF eine geplante Dokumentation über Entführungsopfer Natascha Kampusch gestoppt. Dass der Film „Gefangen in Freiheit“ vorerst nicht ausgestrahlt wird, hat wohl auch mit dem Gesundheitszustand der heute 38-Jährigen zu tun. Ihre Familie hatte in der vergangenen Woche einen schweren gesundheitlichen Zusammenbruch öffentlich gemacht. „Nach unterschiedlichen Auffassungen betreffend die Persönlichkeitsrechte von Natascha Kampusch und um sich Zeit für eine entsprechende finale Abklärung zu geben, verzichtet der ORF vorerst auf die Ausstrahlung“, teilte der ORF der „Bild“ mit. Der Weiße Ring, eine Hilfsorganisation für Verbrechensopfer, begrüßte diese Entscheidung. Man habe im Vorfeld dem ORF seine Bedenken hinsichtlich der Ausstrahlung deutlich gemacht.