Die schwedische Aristokratin Gunilla von Post.
Nachher: Wettschulden sind Ehrenschulden. © Instagram
Vorher: Nicole Büttner, FDP-Generalsekretärin. © dpa
FDP-Generalsekretärin Nicole Büttner hat nach der verlorenen Wette zur Wahl in Baden-Württemberg wie angekündigt radikal Konsequenzen gezogen: In einem auf Instagram veröffentlichten Video zeigte sich die Unternehmerin nun mit Glatze. „Keine Ausreden. Ich habe diese Wette gemacht, ich habe sie verloren“, sagte Büttner dazu. „Und deshalb löse ich sie ein.“ Die FDP war in ihrem Stammland Baden-Württemberg bei der Wahl am 8. März erstmals an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Büttner hatte im Vorfeld in einem Interview mit einer Zeitung gesagt, sie werde sich eine Glatze schneiden lassen, „wenn wir den Einzug in den Landtag verpassen“. Die 1985 geborene Büttner zeigte sich in dem Instagram-Video nun zunächst mit buntem Kopftuch. Sie argumentierte mit Blick auf die Einlösung der Wahlwette auch mit Glaubwürdigkeit der Politik. Damit die Menschen das Vertrauen in die Politik nicht verlören, müssten auf Worte auch Taten folgen. „Dafür stehe ich mit meinem Wort und jetzt auch mit meiner neuen Frisur“, sagte Büttner und nahm dabei das Kopftuch ab, um ihren rasierten Kopf zu zeigen.
„Ich würde dich gern sehen und Hallo sagen.“ Ein mehr als 70 Jahre alter handgeschriebener Brief von einem „Jack“ an seine Geliebte „Gunilla“ könnte bei einer Versteigerung jetzt eine hohe Summe einbringen. Der Absender hieß nämlich mit vollem Namen John F. Kennedy, die Adressatin war die schwedische Aristokratin Gunilla von Post. Kennedy und von Post hatten sich im Sommer 1953 getroffen, als Kennedy durch Europa gereist war – nur Wochen vor seinem Ja-Wort mit Jacqueline. Er blieb die nächsten fünf Jahre mit Gunilla in Kontakt und sah sie das letzte Mal bei einer Gala 1958, als Jackie erstmals schwanger war. Von Post, die 2011 im Alter von 79 Jahren gestorben war, hatte erst 1997 in ihren Memoiren die Affäre gestanden.