Hannover – In einem Prozess um einen Raubmord in einem Schrebergarten im niedersächsischen Hameln ist der Beschuldigte zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Hannover stellte nach Angaben eines Sprechers vom Montag außerdem die besondere Schwere der Schuld fest, was eine mögliche vorzeitige Haftentlassung des 68-Jährigen praktisch ausschließt.
Das Gericht sah es am Freitag als erwiesen an, dass der Angeklagte einen mit ihm befreundeten Mann im August vergangenen Jahres in einem Schrebergarten erschossen hatte, um dessen Geldbörse an sich zu nehmen. Das 63-jährige Opfer wurde von einem Zeugen gefunden, der Verdächtige etwa fünf Wochen später nach umfangreichen Ermittlungen in Untersuchungshaft genommen. Das Gericht sprach den Beschuldigten nun wegen Mordes in Tateinheit mit einem Raub mit Todesfolge schuldig.