Tiger Woods nach seiner Festnahme. © RAEDLE/afp
Papst Leo und die Fürstenfamilie. © Hache/AFP
Papst Leo XIV. hat bei einem Besuch im Fürstentum Monaco eine „wachsende Kluft zwischen Arm und Reich“ angeprangert. In seiner vom Balkon des Fürstenpalasts vor Albert II. und den wichtigsten Vertretern des Fürstentums gehaltener Rede sprach der Papst von ungerechten Machtverhältnissen und Strukturen der Sünde, „welche Abgründe zwischen Arm und Reich, zwischen Privilegierten und Ausgeschlossenen, zwischen Freunden und Feinden aufreißen“. Der Papst forderte eine Neuverteilung, damit das Leben aller besser werde. „Hier zu leben stellt für einige ein Privileg dar und für alle eine besondere Aufforderung, sich nach dem eigenen Platz in der Welt zu fragen“, sagte der Papst. „Das Geschenk der Kleinheit und ein lebendiges geistliches Erbe verpflichten Ihren Wohlstand zum Dienst an Recht und Gerechtigkeit, besonders in einem Moment der Geschichte, in dem die Zurschaustellung von Macht und die Logik des Machtmissbrauchs der Welt Schaden zufügen und den Frieden gefährden“, sagte Leo XIV. in Anspielung auf die aktuellen globalen Krisen.
Golflegende Tiger Woods ist nach einem von ihm verursachten Autounfall im US-Bundesstaat Florida festgenommen worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, stand der Sportler vermutlich unter dem Einfluss von Rauschmitteln. Woods, der bei dem Unfall unverletzt blieb, habe mit dem von ihm gesteuerten Auto einen Lastwagen gestreift, woraufhin sich sein Auto überschlagen habe, erklärte Sheriff John Budensiek. Der 50-Jährige habe Anzeichen einer „Beeinträchtigung“ gezeigt, habe jedoch einen Atemalkoholtest bestanden, sagte Budensiek weiter. Da er einen Urintest verweigert habe, werde nun wegen Fahrens unter dem Einfluss von Rauschmitteln, Sachbeschädigung und der Weigerung, sich einem rechtmäßigen Test im Zusammenhang mit dem Unfall zu unterziehen, ermittelt. Der Unfall hätte „viel schlimmer ausgehen können“, wenn sich auf der zweispurigen Straße Gegenverkehr befunden hätte, fügte der Sheriff hinzu. Nach den Gesetzen Floridas zu Rauschmitteln am Steuer werde Woods für mindestens acht Stunden in einem örtlichen Gefängnis festgehalten.