Mehr Tote durch Zecken

von Redaktion

2024 starben 24 Menschen nach Biss

Wiesbaden – Die Zahl der Todesfälle nach Zeckenstichen ist 2024 in Deutschland gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, starben in dem Jahr 24 Menschen an den Folgen. Davon erlagen 15 Personen der von Zecken übertragenen Borreliose, neun Todesopfer starben an der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). 2023 hatten 19 Menschen einen Zeckenstich nicht überlebt, davon 10 wegen Borreliose und 9 aufgrund einer FSME.

Insgesamt kam es 2024 zu gut 4830 Krankenhausbehandlungen wegen Borreliose. Das waren weniger als im Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2024: In diesem Zeitraum wurden im Jahr durchschnittlich knapp 6270 Menschen stationär aufgrund einer Borreliose behandelt. Die Borreliose wird durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen.

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