MENSCHEN

von Redaktion

Karl Lauterbach hält sich mit Kraftübungen fit. © Stache/dpa

Shakira gibt ein großes Konzert in Rio. © Imagespace/dpa

Wenige Tage vor einem geplanten Großkonzert der Sängerin Shakira am legendären Copacabana-Strand in Rio de Janeiro ist beim Bühnenaufbau ein Arbeiter ums Leben gekommen. Er sei zwischen zwei Hebebühnen eingeklemmt und dabei schwer verletzt worden, berichtete das örtliche Nachrichtenportal „G1“. Er erlag seinen Verletzungen demnach im Krankenhaus. Der Auftritt der kolumbianischen Sängerin ist für Samstag geplant und Teil der Konzertreihe „Todo Mundo no Rio“ (Die ganze Welt in Rio). Damit holt die Verwaltung der brasilianischen Metropole seit einigen Jahren internationale Stars in die Küstenmetropole. Die Bühne wurde nach Angaben der Veranstalter für Shakira auf rund 1500 Quadratmeter vergrößert und übertrifft damit die Dimensionen früherer Shows (1345 Quadratmeter).

Ex-Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält sich nach eigenen Worten mit Liegestützen und Kniebeugen fit. Er betreibe nur sehr wenig Kraftsport, sagte der 63-jährige SPD-Bundestagsabgeordnete dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Er habe keine Zeit, dreimal pro Woche ins Fitnessstudio zu gehen. Lauterbach sagte weiter, er mache stattdessen das, was der Kölner Sportwissenschaftler Ingo Froböse empfehle: „Ich konzentriere mich auf einfache Bewegungen. Ich mache Kniebeugen und Liegestütze, seitliches Beinheben, Ausfallschritte und Crunches, früher nannte man das Klappmesser. Damit trainieren Sie alle großen Muskelgruppen und brauchen keine Geräte.“

Den Krebstod seiner Mutter hat der heutige Regierungschef von Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU), auch als eine Zeit der Anfrage an Gott erlebt: „Gerade weil meine Mutter ja auch sehr gläubig war“, erzählte der 52-Jährige am Sonntagabend in der Talkshow „3nach9“ von Radio Bremen. „Ich war damals 17 Jahre alt. Da hadert man natürlich mit dem Schicksal.“ Günther berichtete: „Wir sind immer gemeinsam in die Kirche gegangen. Ich war selbst Messdiener, meine Mutter war im Pfarrgemeinderat und hat uns zum Glauben erzogen.“ Dann die Diagnose: Leukämie; eine Krankheit, die sie nicht überleben würde. Der Christdemokrat ist sicher: „Heute wäre das alles therapierbar.“

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