Indischer Milliardärssohn will Escobars Flusspferde

von Redaktion

Neu-Delhi – In Kolumbien wird schon seit Langem diskutiert, was mit den Flusspferden des berüchtigten Drogenbarons Pablo Escobar geschehen soll. Nun hat der Sohn eines indischen Milliardärs den riesigen Tieren ein neues Zuhause angeboten. Anant Ambani, Sohn von Mukesh Ambani, Chef der Konzerngruppe Reliance Industries, erklärte am Dienstag, er habe bei der kolumbianischen Regierung offiziell beantragt, die Entscheidung zur Tötung der Flusspferde nicht umzusetzen und ihm eine „sichere, wissenschaftlich begleitete Umsiedlung der Tiere“ zu gestatten.

Auf diese Weise sollen 80 Flusspferde in seinem Vantara-Tierpark ein „dauerhaftes Zuhause“ finden, erklärte der Unternehmer-Sohn. Der Zoo im westindischen Bundesstaat Gujarat bezeichnet sich als „eines der weltgrößten Wildtier-Rettungs-, -Pflege und Schutzzentren“.

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