Düsseldorf – Bei den Razzien gegen „Hells Angels“-Rocker in NRW haben die Ermittlungsbehörden Vermögenswerte von bis zu 2,5 Millionen Euro sichergestellt. Das sagte Innenminister Herbert Reul (CDU) vor Journalisten in Düsseldorf. Laut Reul hatten Ermittlungen zu Organisierter Kriminalität zu dem „Hells Angels“-Ableger in Leverkusen geführt. Der war kurz vor der Razzia verboten worden.
Der Leverkusener Ableger war laut Innenministerium erst im Mai 2024 als sogenanntes „Prospect Charter“ – also quasi als Anwärter – gegründet und im Juni 2025 zur vollwertigen Ortsgruppe ernannt worden. „Mitglieder sind vielfach durch Straftaten in Erscheinung getreten – darunter unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln, Bedrohung, Nötigung, Körperverletzung und räuberische Erpressung“.