Epstein: Mutmaßlicher Abschiedsbrief gefunden

von Redaktion

New York – Der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein soll laut einem Bericht in den Wochen vor seinem Suizid ein Abschiedsschreiben verfasst haben, das bislang nicht Teil der Untersuchungen des US-Justizministeriums gewesen ist. Ein Zellgenosse Epsteins soll es nach einem ersten mutmaßlichen Suizidversuch Epsteins im Juli 2019 gefunden haben, berichtet die „New York Times“ unter Berufung auf den Mitinsassen.

Das Schreiben auf einem gelben Papier habe der Zellgenosse seinen Anwälten gegeben, um Vorwürfe zu entkräften, er habe Epstein angegriffen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf den Mitinsassen. Der Brief sei unter Verschluss. Die „New York Times“ habe ihn nicht selbst einsehen können und deshalb beim Gericht einen Antrag auf Offenlegung eingereicht. Das US-Justizministerium habe der Zeitung bestätigt, dass der Brief den Behörden nicht vorliegt.

Sollte das Schreiben authentisch sein, könnte es einen Einblick in den psychischen Zustand Epsteins in den Wochen vor seinem Tod am 10. August 2019 geben.

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